S. Maria di Leuca
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Als südlichster Punkt des Salento verfügt Santa Maria di Leuca über einen der berühmtesten Leuchttürme Italiens: Er wurde 1864 errichtet und ist stolze 102 Meter hoch. Der Legende zufolge machte der Heilige Petrus auf seiner Reise nach Rom hier Station, weshalb der der Göttin Minerva geweihte Tempel in ein christliches Gotteshaus umgewandelt wurde: das Heiligtum Santuario della Madonna de Finibus Terrae, das 1990 zur Basilica Minor ernannt wurde. Der gesamte Küstenabschnitt zwischen den beiden Ausläufern Punta Meliso und Punta della Ristola ist von zahllosen Grotten durchsetzt; darin befinden sich viele griechische und lateinische Inschriften wie z. B. in der ‚Schweinegrotte’ („Porcinara“) oder Funde aus der Jungsteinzeit wie in der ‚Teufelsgrotte’ („Grotta del Diavolo“). In Leuca folgt das Leben noch längst vergangenen Rhythmen, während die schöne Uferpromenade von vielen eklektischen Villen gesäumt ist: Es sind kleine Meisterwerke der Kreativität der Baumeister, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit den verschiedensten, exotischen Stilrichtungen experimentierten: vom orientalischen über den arabischen und pompejanischen bis hin zum gotischen Stil. |
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