Otranto
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Die östlichste Stadt Italiens verfügt über eine wunderschöne Altstadt: ein Labyrinth aus Straßen, Gassen, Bogengängen und kleinen Plätzen, umgeben von alten Stadtmauern. Die Baudenkmäler der Stadt blicken auf eine fast tausendjährige Geschichte zurück: angefangen mit der kleinen byzantinischen Kirche Chiesa di San Pietro bis hin zur in apulisch-romanischem Stil errichteten Kathedrale mit einem kostbaren Bodenmosaik aus dem Jahr 1163, das einen enormen Lebensbaum darstellt und der Märtyrerkapelle mit den Reliquien einiger 1480 enthaupteter Einwohner der Stadt. Die Burg, genannt Castello Aragonese, ist mit ihrem fünfeckigen Grundriss, drei zylindrischen Wachtürmen und einem massigen Bollwerk eine imposante, zum Hafen gerichtete Festung. Sie wurde vor kurzem in eine bedeutende Kulturstätte umgewandelt, in der hochkarätige Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden. Doch auch die umliegenden Täler sind eine Entdeckungsreise wert: etwa das Tal der Erinnerungen (Valle delle Memorie) oder das Idro-Tal mit zahlreichen Zeugnissen früherer Kulturen, Höhlen und Felsengewölben wie das in Torre Pinta. 10 Minuten entfernt befinden sich in nördlicher Richtung die sehr schönen Alimini-Strände: Dieser Küstenabschnitt mit feinstem Sand unter heftigen – und bei Surfern sehr beliebten – Winden verdankt seinen Namen den landeinwärts liegenden Seen, die nur durch eine Reihe von Dünen und einen dichten Pinienhain vom Meer getrennt sind. Im Süden nimmt die Küste wildere, rauere Züge an und erstreckt sich praktisch unberührt bis nach Porto Badisco, einer engen und tiefen natürlichen Bucht umgeben von Kakteen und Myrten. |
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